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Was sagt die
Fachwelt zum Thema?
Dokumenten-Management ist "ein alter
Hut".
Die Ablage von Dokumenten wird organisiert seitdem Dokumente erstellt
werden; warum? Um Dokumente wiederfinden zu können.
Im deutschen Sprachraum versteht man unter Dokument ein staatliches,
gerichtliches oder notarielles Schriftstück, auch Verträge werden
hinzugezählt, normales Schriftgut wie Briefe usw. sind davon ausgenommen.
Im englischen Sprachraum werden alle Schriftstücke wie Briefe, Tabellen,
Zeichnungen usw. als Dokumente bezeichnet (z.B. die Dateiendung .doc für
Dokumente (Dateien) der Textverarbeitung Microsoft Word).
Dokumenten-Management ist also die organisierte und strukturierte Ablage von Dokumenten aller Art, um ein Wiederfinden nach der Ablage zu gewährleisten - Informationsmanagement verwaltet alle Informationen.
Die Ablage elektronisch erstellter Dokumente
(per Rechner) und gescannter Dokumente hat sich mit dem explosionsartig
verbesserten Preis-/Leistungsverhältnis der Rechner und -systeme drastisch
verändert.
Die Folge daraus ist ein wirtschaftlicher Einsatz von
Dokumenten-Management-Systemen (DMS), die Ablage aller Dokumente in
elektronischer Form, in allen Unternehmensgrößen. Demzufolge
beschäftigt sich die Fachwelt, Unternehmens- und Organisationsberatungen, die
Wissenschaft und die Fachpresse ausgiebig mit diesem Themenbereich.
Zusammenfassend spiegelt sich die Meinung der Fachwelt in folgenden Aussagen:
Dokumenten-Management-Systeme (DMS) sind wirtschaftlich (siehe Amortisation )
Dokumenten-Management-Systeme sparen Zeit und Streß
Optimierung von Arbeitsabläufen
Verbesserung von Service und Kundenbetreuung
Reduzierung des Archivraumbedarfes
Knowledge-Management-Systeme (KMS, Wissensdatenbank) sind erweiterte DMS
Knowledge-Management ist realisierte Teamwork
Wissensmanagement schafft zufriedenere Kunden und Mitarbeiter
Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens
übergreifende Bezeichnung ist Informations-Mangement oder Informations-Handling (schließt die Begriffe Text-Retrieval, Recherche-Software, DMS, KMS, usw. ein)
In folgenden finden Sie einige Meinungen aus Fachpublikationen:
Benutzen Sie auch Ihre Festplatte als WOM?
Als Write-Only-Memory, das zwar vom Geschäftsbrief bis zum Foto alles einlagert,
das aber die wenigsten Informationen wieder hergibt, weil man sie niemals
wiederfindet?
Wer viele Daten elektronisch in Bereitschaft halten will, braucht ein System, um
die gespeicherten Daten zweckmäßig zu sortieren und geordnet aufzubewahren. (Anmerk.
von BTB: Mit IHAND
nicht notwendig, IHAND
findet fast alles auf Ihren Festplatten.)
Die gesammelten Aktenfluten in Büros sorgten in endlosen Reihen von Ordnern
für's spröde Behördenflair - nützlich nur, wenn jemand die Papiere mit Fleiß
z.B. nach Eingangsdatum und Art des Inhalts geordnet abgelegt hat. Doch selbst
dann wehe dem, der "mal eben" etwas heraussuchen wollte, ohne sich vorher in das
ausgeklügelte Ablagesystem einzuarbeiten.
Der PC könnte das Leben viel leichter machen.
(Zeitschrift c't 2003, Heft 11)
Einer Umfrage der Fraunhofer Gesellschaft (IAO) ergab folgende Haupthemmnisse bei der Einführung von Systemen der Dokumentenverwaltung (nach Unternehmensgröße in Mitarbeitern):
1. 2. 3. |
bis 50 Mitarbeiter Lösungen zu teuer Fehlender Nachweis der Wirtschaftlichkeit Technologie zu komplex und nicht in bestehende Systeme integrierbar |
50 bis 500 Mitarbeiter Lösungen zu teuer Fehlender Nachweis der Wirtschaftlichkeit Technologie zu komplex und nicht in bestehende Systeme integrierbar |
500 bis 1000 Mitarbeiter Lösungen zu teuer Technologie nicht ausreichend performant Fehlender Nachweis der Wirtschaftlichkeit |
über 1000 Mitarbeiter Lösungen zu teuer Fehlender Nachweis der Wirtschaftlichkeit Technologie zu komplex und nicht in bestehende Systeme integrierbar |
(Zeitschrift Info 21 Heft 2/2002, www.info21.de )
Überprüfen Sie selbst dtSearch anhand dieser Haupthemmnisse. Bilden Sie sich
Ihr eigenes Urteil!
Das Marktforschungsinstitut IDC ermittelte,
daß Mitarbeiter zwischen 50% und 80% der Arbeitszeit damit verbringen, nach
Informationen zu suchen. Dokumenten-Management-Systeme reduzieren die Suche nach
Belegen auf ein Minimum: sie verwalten und archivieren Dokumente elektronisch.
Durch das Minimieren von Recherchezeiten, dem Verbessern des Ablagesystems, dem
zeitnahen Zugriff auf Informationen sowie dem geringeren Raumbedarf für das
Archiv optimieren diese Systeme die Arbeitsabläufe und leisten damit einen
Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.
(Zeitschrift businessUSER 04/2001, )
Ein DM-System (Dokumenten-Mangement-System)
ist natürlich sehr hilfreich, da es umfassende Recherchen und Informationen
liefern kann.
Anwender möchten häufig auf ganz einfache Prozesse aufsetzen: Ein Dokument an
drei oder vier Arbeitsplätze weiterleiten, um eine bestimmte Reaktion zu
bekommen. Etwa eine Bestätigung, eine Korrektur oder einen Rückruf.
(Zeitschrift Info 21 Heft 2/2001, www.info21.de
)
Entscheidender Faktor ist immer, daß die Menschen die Systeme akzeptieren und damit arbeiten.
„Da der Kontext aber die Qualität der Informationen begründet, muß die Indizierung unabhängig von der Zeit der Erstellung sein." Als Lösung schlägt Prof. Dengel vor, Information als Rohstoff zu betrachten, auf die die Anwender mit individualisierten Prozessen zugreifen. „Somit hätte jeder Mitarbeiter seinen Platz innerhalb dieser Infrastruktur."
Prof. Andreas Dengel macht Knowledge-Management zwischen dem menschlichen und dem maschinellen Wissen fest. Als Interface funktioniere es nur dann, wenn die Anwender bereit wären, ihr Wissen mit anderen zu teilen.
Vor dem Knowledge-Management steht die
Frage, wie die Daten überhaupt in das Unternehmen oder in dessen Netzwerke
kommen. Hier ist noch immer das Scannen der Eingangspost, wie Verträge,
Abrechnungen, Lieferscheine wichtig. Immer bedeutender wird allerdings der
Input, der über das Web in die Firma kommt. In beiden Fällen muß leistungsfähige
Software die Informationen als solche erkennen und zuordnen. Fraglich ist, ob
die Systeme die logische Strukturierung, die Papier oder Internet haben,
nachbilden können. Andreas Dengel weist darauf hin, wie wichtig es ist, diesen
Medienbruch zu überwinden:
Deshalb gehört die Verschlagwortung zu den unbeliebten Aufgaben innerhalb einer
Firma.
Knowledge-Management erfordere die Kreativität
der Kollegen, um das Wissen im Unternehmen zu verwalten.
(Zeitschrift Info 21 Heft 5/2000, www.info21.de
)
Dokumente
in einem elektronischen System können fast alles sein ...
Heute
können elektronische Dokumente fast beliebigen Inhalts sein: Dateien,
Faksimiles, Listen, digitalisierte Sprache, digitalisierte Videos, „eingefrorene
Bildschirminhalte“, Protokolldaten und Kombinationen dieser
Typen.
Im Prinzip
ist alles ein Dokument, was als Datei oder definierter Bestandteil einer
Datei in strukturierter oder unstrukturierter Form in einem DV-System vorliegt
und zu einem bestimmten Zeitpunkt als eine authentische, inhaltlich und
formal zusammengehörige Einheit betrachtet wird.
Durch die Möglichkeiten der
Veränderung von Daten in EDV-Systemen ergeben sich an elektronische Dokumente
hohe Anforderungen. Sie müssen genau den Zustand, die Zusammensetzung,
die Form und den Inhalt wiedergeben, die sie zum Zeitpunkt
ihrer intentionellen Erstellung hatten. Dynamische Links, automatische
Updates in Dokumenten, Veränderungen der Zusammenhänge, Zusammensetzung
von Dokumenten aus eigenständigen Komponenten, die Abhängigkeit
von Formaten und Laufzeitumgebungen und andere Faktoren stellen damit besondere
Anforderungen an ein System zur Verwaltung solcher Dokumente.
Viele
Anbieter setzen daher auf eine besondere Form des elektronischen Dokumentes,
bei dem nicht nur der Inhalt einfach als Datei abgelegt wird, sondern
ein Dokumentobjekt gebildet wird, daß alle beschreibenden Merkmale und
Verwaltungsinformationen, die zum Wiederfinden, Wiederherstellen von Zusammenhängen
und zur Reproduktion notwendig sind, beinhaltet.
Dieser
Ansatz wurde in der Vergangenheit bereits in Normen wie ODA/ODIF
(Dr.
Ulrich Kampffmeyer, Paradigmenwechsel im Dokumentenmanagement, 1999)
KPMG befragte Unternehmen zur Bedeutung von Knowledge-Management:
bei 21% schon vorhanden
bei 37% in der Planung
26% sind informiert und interessiert
2% sind informiert und nicht interessiert
11% sind nicht informiert
3% Sonstiges
(KPMG-Studie aus Zeitschrift Info 21 Heft 2/2001, www.info21.de )
Bewußte Entfaltung persönlicher Potentiale
Förderung der Entstehung von
Wissen - Mitarbeiter sind die Urheber neuer Ideen
Die Freisetzung dauerhafter Kreativität im Betrieb zur Erzeugung von Know-how
verlangt nach aktiver Unterstützung und Befähigung.
... Wissensmanagement ist seit den frühen 90er Jahren populär. Know-how zu
generieren und zu bewahren wird seither als Quelle dauerhaft hoher Rentabilität
eingeschätzt. Dies geschah in Reaktion auf die damals kursierenden
Managementmethoden: Bei radikalen "Abmagerungskuren" von Unternehmen,
bei Outsourcing und Fusionen gingen oft wichtige Wissensträger verloren.
(Prof. Georg von Krogh, Ph. D., Lehrstuhl f.
Betriebswirtschaftslehre Universität St. Gallen (HSG) und lic.oec. Yvonne Wicki,
Institut für Betriebswirtschaft (HSK) , aus Zeitschrift Unternehmer-Magazin
5/2001, http://unternehmermagazin.de/ )
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